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Bewerbung und Büroberufe

Die Bewerbung – und die Stellen, für die man sie schreibt

Eine Bewerbung besteht aus Anschreiben, Lebenslauf und meist einem Foto, oft aus einem Deckblatt und manchmal aus einem Motivationsschreiben. Jedes dieser Stücke hat eigene Regeln, und die meisten davon stehen nirgends geschrieben. Hier stehen sie – Schritt für Schritt, mit Beispielen und ohne Vorlagenkauf.

Daneben steht der Stellenmarkt, für den das alles gebraucht wird: die Büroberufe – Sachbearbeitung, Assistenz, Sekretariat, Büromanagement, Verwaltung – über alle Branchen hinweg, vom Anwaltsbüro bis zur Stadtverwaltung.

Offene Stellen
2.031
Berufe
61
Arbeitgeber
1.491

Arbeitgeber, die gerade ausschreiben

Wer gerade ausschreibt – die Häuser mit den meisten offenen Anzeigen. Alle Arbeitgeber

Nach Bereich

Berufsfelder

Büroarbeit gibt es in jeder Branche, und der Unterschied zwischen einer Sachbearbeitung in der Kanzlei und einer im Krankenhaus ist größer als der Berufsname vermuten lässt. Alle Anzeigen sind einem von 16 Feldern zugeordnet; die Zahl dahinter ist der aktuelle Bestand des Feldes.

Zuletzt eingegangen

Neueste Stellenangebote

Alle Stellenangebote

Mit Top gekennzeichnete Anzeigen stehen vorn, weil der Partner für sie den höchsten Klickpreis zahlt – es ist keine Aussage über die Stelle. Alle übrigen stehen nach Eingangsdatum.

Arbeitgeber

Häuser mit eigener Seite

Alle 126 Arbeitgeber

Eine eigene Seite bekommt ein Haus ab drei offenen Anzeigen – darunter wäre die Seite keine Trefferliste, sondern eine zweite Adresse für dieselbe Stelle.

Ratgeber

Bewerbung, Gehalt und Arbeitsrecht

Alle 15 Artikel

Die Gehaltsvorstellung in der Bewerbung beziffern

Wer eine Zahl nennen soll, braucht zwei Dinge: eine Grundlage und eine Form. Woher belastbare Vergleichswerte kommen, warum Jahresbrutto die richtige Größe ist und was sich mit der europäischen Entgelttransparenz ändern soll.

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Die Absage lesen: was drinsteht, was fehlt und warum

Absagen sind fast immer inhaltsleer, und das hat einen rechtlichen Grund. Was das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz damit zu tun hat, wie lange Ihre Unterlagen gespeichert bleiben und wie eine Nachfrage aussieht, die tatsächlich beantwortet wird.

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Über dieses Portal

Was Jobsbewerbung ist

Jobsbewerbung erklärt, wie man sich bewirbt, und zeigt die Stellen, für die man es tut. Der erste Teil ist redaktionell: Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto, Deckblatt, Motivationsschreiben, Initiativbewerbung – was hineingehört, was nicht, und woran die meisten Bewerbungen scheitern. Der zweite Teil ist ein Stellenmarkt für die Büroberufe: Sachbearbeitung, Assistenz, Sekretariat, Büromanagement und Verwaltung. Zurzeit sind es 2.031 Stellenangebote in 61 Berufen von 1.491 Arbeitgebern.

Anmeldung gibt es keine, ein Bewerberkonto ebenso wenig. Wer eine Anzeige interessant findet, klickt auf „Direkt bewerben" und landet beim ausschreibenden Unternehmen. Dieses Portal sammelt keine Lebensläufe und vermittelt nicht; es führt zusammen und zeigt an.

Was die Bewerbungsseiten leisten

Unter Bewerbung steht Stück für Stück, woraus eine Bewerbung besteht und woran die meisten scheitern: das Anschreiben, das keine Zusammenfassung des Lebenslaufs sein soll; der Lebenslauf, dessen Lücken erklärt gehören und nicht versteckt; das Foto, das nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz entbehrlich ist und in Deutschland trotzdem erwartet wird; Deckblatt, Motivationsschreiben und die Initiativbewerbung an ein Haus, das gerade gar nichts ausgeschrieben hat.

Wie die Suche funktioniert

Die Stellensuche arbeitet über Stichwort und Ort und lässt sich über Berufsfeld, Beruf, Anstellungsart, Arbeitszeit, Branche und Berufserfahrung eingrenzen. Jeder Filter zeigt die Zahl der Treffer, die er ergäbe – gerechnet gegen die übrigen Filter und nicht gegen sich selbst. Eine Option, hinter der nichts steht, verspricht damit auch nichts.

Woher die 61 Berufe kommen

Der Berufskatalog ist nicht eingekauft und nicht von Hand geschrieben, sondern aus dem eigenen Bestand abgeleitet: Ein Verfahren zerlegt jeden Anzeigentitel in Berufsbezeichnung und Verpackung – Geschlechtszusatz, Standort, Arbeitszeit, Werbung – und legt jede Bezeichnung, die in mindestens drei Anzeigen vorkommt, als Beruf an. Damit steht hinter jedem Beruf im Katalog auch wirklich etwas; eine Berufsseite ohne passende Stellen wäre für einen Stellenmarkt wertlos.

Die 16 Berufsfelder

Jede Anzeige ist genau einem Berufsfeld zugeordnet. Die Zuordnung kommt aus der Funktionsangabe des Feeds und nicht aus dem Anzeigentitel – ein Titel wie „Kundenberater (m/w/d)" sagt über das Feld nichts.

Woher die Gehaltsangaben kommen

Die bundesweiten Werte je Erfahrungsstufe sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen zusammengetragen und damit Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Die Werte je Bundesland sind daraus gerechnet – über einen festen Faktor je Land, der das allgemeine regionale Verdienstgefälle abbildet. Was tatsächlich gezahlt wird, hängt an Betrieb, Tarifbindung und Verhandlung. Die Gehaltsseite schreibt das bei jeder Tabelle dazu.

Von der Anzeige zur Bewerbung

Die Anzeigen stammen aus einem Stellenmarkt-Feed und werden täglich abgeglichen. Eine Anzeige, die dort verschwindet, verschwindet auch hier – deshalb steht an keiner Stelle eine Stelle, die es nicht mehr gibt, länger als einen Tag. Wie man sich bewirbt, was in ein Anschreiben gehört und was im Vorstellungsgespräch gefragt wird, steht im Ratgeber.

Für wen die Seite gemacht ist

Für drei Gruppen: für alle, die gerade eine Bewerbung schreiben und wissen wollen, wie ein Anschreiben aufgebaut ist und was ein Bewerbungsfoto kosten darf; für Bürofachkräfte, die eine neue Stelle suchen – in der Sachbearbeitung, im Sekretariat, in der Assistenz oder in der Verwaltung; und für Quereinsteiger, die aus einem anderen Bereich ins Büro wechseln und vorher wissen wollen, welche Bezeichnungen es überhaupt gibt.

Häufige Fragen

Gehören Bewerbungsfoto und Deckblatt heute noch dazu?

Verpflichtend ist beides nicht – das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz macht das Foto sogar ausdrücklich entbehrlich. Üblich ist es trotzdem: In Deutschland enthält die Mehrzahl der Bewerbungen ein Foto, und wer keines beilegt, fällt eher auf als angenehm. Das Deckblatt ist reine Geschmackssache und lohnt sich vor allem bei umfangreichen Unterlagen.

Was ist der Unterschied zwischen Anschreiben und Motivationsschreiben?

Das Anschreiben ist Pflicht und beantwortet die Frage „warum ich für diese Stelle"; es passt auf eine Seite. Das Motivationsschreiben ist ein zusätzliches, freiwilliges Blatt und beantwortet „warum dieser Weg überhaupt" – gefragt wird es vor allem bei Stipendien, dualen Studiengängen und Bewerbungen im öffentlichen Dienst.

Lohnt sich eine Initiativbewerbung?

Bei Büroberufen ja, und messbar öfter als anderswo: Sachbearbeitung und Assistenz werden in vielen Häusern erst ausgeschrieben, wenn intern niemand gefunden wurde. Wer vorher schreibt, konkurriert mit niemandem. Die Adressen dafür stehen in der Arbeitgeberübersicht.

Kostet die Nutzung etwas?

Nein, und eine Anmeldung gibt es auch nicht. Wer sich bewirbt, tut das direkt beim ausschreibenden Unternehmen; dieses Portal sammelt keine Lebensläufe.

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